News

Warum ein RAID bei den Festplatten die Datensicherung nicht ersetzt:

Was ist ein RAID?

07.05.2018
Ein RAID (Redundant Array of Independent Disks) ist eine redundante Anordnung unabhängiger Festplatten. Ein RAID-System ist also ein Zusammenschluss mehrerer Festplatten.
Es gibt unterschiedliche RAID-Systeme:
RAID 0: Es werden zwei kleine Platten zu einer großen zusammengefügt und die Geschwindigkeit steht im Vordergrund. Eine gespeicherte Datei wird dann auf die verschiedenen Festplatten verteilt und die Festplatten können parallel arbeiten und so schneller auf Dateien zugreifen.
RAID 1: Hier sind mindestens zwei Festplatten vorhanden und die Datensicherheit steht im Vordergrund. Alle Daten werden doppelt gespeichert. Dadurch kann man zwar nur die Hälfte des Speicherplatzes nutzen, aber dafür sind die Daten auf beiden Festplatten vorhanden. Fällt eine der Festplatten aus, werden die Daten automatisch von der anderen gelesen. Das System funktioniert in diesem Zustand noch einwandfrei, ohne dass der Anwender Einschränkungen hat. Lediglich eine Alarmmeldung für den Festplattenausfall wird angezeigt.
RAID 5: Mindestens 3 Festplatten werden zusammengefügt und wenn eine davon ausfällt, sind die Daten noch auf den anderen beiden vorhanden. Fällt eine der Festplatten aus, werden die Daten automatisch von den beiden anderen gelesen. Das System funktioniert in diesem Zustand noch einwandfrei, ohne dass der Anwender Einschränkungen hat. Lediglich eine Alarmmeldung für den Festplattenausfall wird angezeigt. Wenn nun aber zwei auf einmal ausfallen, sind die Daten verloren.

 

 

Warum ein RAID kein Backup ist:

 
 Ein RAID-System schützt zwar vor einem Festplattenausfall, aber trotzdem ist eine Datensicherung auf jeden Fall notwendig. Allein durch das Abspeichern der Daten durch das RAID-System sind die Daten nämlich nicht vor Software-Fehlern sicher. Fängt man sich zum Beispiel einen Virus ein oder löscht versehentlich Daten, werden diese Probleme auch auf die kopierten Daten übertragen.
Hier bringt ein RAID also nichts, weil es kein Backup ist. Deshalb ist die Datensicherung zusätzlich notwendig, denn mit ihr können die alten Daten wiederhergestellt werden.

Kostenloses Windows 10 Upgrade - Was Sie wissen sollten

 

20.07.2015
Falls Sie dieses Bild gesehen haben, folgen im weiteren Artikel nähere Information, worauf sie bei der Umstellung achten sollten. Wenn Sie diese Benachrichtigung noch nicht erhalten haben, wird sich Windows noch bei Ihnen melden, solange sie Nutzer von Windows 7 und 8.1 sind.
Das sehnlich erwartete Betriebssystem Windows 10 von Microsoft kann jeder Windows 7 und Windows 8.1 Benutzer am 29.Juli 2015 als Kostenloses Upgrade herunterladen.
Trotz des neues Betriebssystem ändert sich die Bedienoberfläche für Windows 7 und 8 Nutzer nur geringfügig. Auch Hardware-Technik muss der alte Rechner nicht unbedingt aufgebessert werden. Die Systemanforderungen bleiben gleich.
Doch bevor Sie bedenkenlos das Upgrade auf Windows 10 durchführen, sollte sie vorher ein Kompatibilität-Check durchführen, um sicher zu sein, dass alle Treiber einwandfrei unter dem neuen Betriebssystem laufen.
Zudem gehen bei dem Upgrade keinerlei Daten verloren, sämtliche Daten werden bei der Aktualisierung mitgenommen.
Programme, die unter Windows 8 laufen, sollen weiterhin von Windows 10 unterstützt werden. Windows 7 Nutzer müssen in Einzelfällen einzelne Programme aktualsieren.
Anzumerken ist es, dass es sich hierbei nicht um eine Neuinstallation des Rechners handelt, sondern um ein Upgrade, wie beispielsweise die standardmäßige Updates die von Microsoft durchgeführt werden und schließlich nach Durchführung des Upgrade keine weitere Anpassung nötig ist.
Nutzer unterschiedlicher Windows-Versionen Home/Premium/Professionell/Ultimate erhalten Sie die passende Windows 10 Version. Beispielsweise bekommen Sie als Nutzer von Windows 7 Home Premium ein Upgrade auf Windows 10 Home.
Vorab können Sie ab sofort bei uns Windows 10 testen.
Bei Problemen und weiteren Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.
Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.microsoft.com/de-de/windows/windows-10-faq
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-10-ist-quasi-fertig-Microsoft-verteilt-Build-10240-an-alle-Tester-2751191.html

Auseinandersetzung mit Flash- Ist es noch zeitgemäß?

20.07.2015
Vorweg sollte man Flash schleunigst updaten, denn es tauchen immer wieder neue kritische Flash-Sicherheitslücken auf.
Flash dient zur Darstellung multimedialen und interaktiven Inhalte.
Das Hacking-Team-Leaks versorgt die Software stets mit Notfall-Updates, welche so schnell aufeinander folgen, dass man den Überblick verliert. Denn Flash bleibt weiterhin ein riskantes Stück Software: Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wurden allein in den vergangenen zwölf Monate 149 kritische Sicherheitslücken gezählt.
Dabei stellt sich die Frage über Risiko vs. Nutzen.
Denn der Anteil relevanter Flash-Inhalte schrumpft stetig. Neue Browser-Spiele werden immer öfter mit freuen Webtechniken geschrieben. Große Videoporatle wie YouTube, Vimeo oder Dailymotion kommen mittlerweile ohne Flash aus. Andere Techniken haben aufgeholt und bieten eine nutzerfreundliche Umgebung.
So ist es kein Wunder, dass das Web die Geduld mit Flash verliert. Mozilla stellte am Montag kurzerhand Flash über die zentrale Blockliste auf "Click to Play", ohne immer auf Adobes Update abzuwarten, ähnlich geht Apple mit Mac OS jahrelang um. In der Smartphone Welt, ob Android oder IOS (Iphone),  kommt man gar ohne Flash aus und büsst nicht an Informationen ein.
Zwar tauchen hin und wieder Hinweise im Browser auf, dass man für gesponserte Videos oder lustige Filmchen Flash installieren. Doch interessieren einen diese Inhalte?
Um Flash entgültig vom Rechner zu verbannen geht man den Weg über die Software-Deinstallation. Adobe selbst bietet hier zusätzlich ein Deinstallationsprogramm an. Falls es dennoch nicht vom Rechner entfernt wurden ist, wenden Sie sich an unser Personal, welches Ihnen bei der vollständigen Deinstallation zur Seite steht.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter:
http://www.heise.de/security/meldung/Kommentar-Weg-mit-Flash-2751583.html
 
 

All IP - wer braucht denn das?

Die meisten Telekommunikations Provider wollen heutzutage nur noch einen All-IP-Anschluß schalten. Callcenter rufen aktiv die Bestandkunden an mit dem Ziel, vorhandene ISDN oder analoge Anschlüsse auf All-IP Anschlüsse umzuststellen. Die Telekom will bis Ende 2016 alle vorhandenen Analog- und ISDN Anschlüsse auf All IP umstellen.
Doch wer braucht das ? Was gibt das für Probleme ?
Vorteile: Durch die Umstellung auf All-IP wird der komplette Frequenzbereich der Leitung (zur Zeit getrennt durch den Splitter in Telefonie und Internet) für die Datenübertragung verwendet. Dadurch werden höhere Übertragungsraten ins Internet möglich.
Mit einem aktuellen Router des Providers kann in der Regel auch eine vorhandene ISDN Telefonanlage an den Router angeschlossen werden.
Nachteile: Der Anschluß eines Faxgerätes bereitet meist Probleme. Hier soll vor Beauftragung unbedingt auf die Verwendung eines Faxgerätes hingewiesen werden.
Der Anlagenanschluß läßt sich noch nicht bei allen Providern realisieren , da die Technik dafür (SIP-Trunk) noch nicht richtig ausgereift ist.
Fazit: Bei privaten Anwendern ohne Telefonanlage mit einem ISDN oder analogen Telefon ist die Umstellung des Anschlusses problemlos möglich. Die höhere Bandbreite führt zu deutlich besserm Verhalten beim Surfen im Internet.
Geschäftskunden sollten noch etwas abwarten bis die Technik ausgereifter ist.